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Aug 23, 2020

Werkforum 2020 – Vernissage – Parkrundgang

written by Claus Tödt

Wie bei jedem Werkform schloss an die Ausstellungseröffnung ein Rundgang an, in dem die Künstlerinnen und Künstler ihre neu im Park aufgestellten Arbeiten im Gespräch mit Matthias Weidmann den Besuchern erläuterten.

Den Auftakt zu diesem Rundgang machte Thomas Putze mit einer Rock’n Roll-Performance in seinem improvisierten Freiluftatelier, in dem er die beiden letzten Tage vor der Vernissage vor Ort gearbeitet hatte. Bei der Performance unterstützte ihn der 7-jährige Jasper tatkräftig am von Putze gefertigten hölzernen Schlagzeug.

Axel Wilisch führte anschaulich aus, welchen formalen und inhaltlichen Ansätzen bei seiner Gegenüberstellung eines wuchtigen Stieres und einer Frauenfigur eine bestimmende Rolle gespielt hatten. Im Gespräch mit Weidmann verdeutlichte er anschließend, welche ganz unterschiedliche künstlerische Formensprache für den Bildhauer Andreas Kuhnlein in seiner Arbeit charakteristisch ist, obgleich ja beide Künstler mit dem Material Holz arbeiten. Kuhnlein selbst war aus terminlichen Gründen bei der Vernissage verhindert.

Stefanie Welk, die aus glänzenden Metallrohren eine dynamische Darstellung des griechischen Gottes Chronos geschaffen hatte, betonte, dass für den heutigen Menschen permanenter Termindruck dazu führe, dass er sich im übertragenen Sinne vor sich selbst auf der Flucht befinde.

Die „Sternenspiegel“ Christoph Jakobs bildeten den Abschluss des Rundgangs. Jakob erklärte dazu, wie sehr ihn gerade das Material Basalt aufgrund seiner Vielfältigkeit und der unterschiedlichen Möglichkeiten, den Stein zu bearbeiten, fasziniere.

 

Thomas Putze „Rock’n Roll“

 

 

Axel Wilisch „Gegenüberstellung“

 

 

Andreas Kuhnlein „König und Königin“

 

 

Stefanie Welk „Chronos“

 

 

Christoph Jakob „Sternenspiegel“

 

 

Axel Wilisch „Der Weg“

 

 

Text: Matthias Weidmann, Fotos: Claus Tödt